Klemens Sander, Bariton

Klemens Sander wurde als Gewinner des Richard Tauber Prize, des Internationalen Schumann Wettbewerbs Zwickau und des Internationalen Gesangswettbewerbs 's- Hertogenbosch vielfach für seinen hingebungsvollen Zugang zum klassischen Lied ausgezeichnet.

Einladungen als Liedinterpret und Konzertsolist führten Klemens Sander u. a. in den Wiener Musikverein und ins Wiener Konzerthaus, zu den Salzburger Festspielen, zum Kammermusikfest Lockenhaus, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Oxford Lieder Festival, ins Gewandhaus Leipzig, in die Berliner Philharmonie, in die Laeiszhalle Hamburg, in die Londoner Wigmore Hall, in die Philharmonie de Paris, in die Philharmonie St. Petersburg oder in die Suntory Hall Tokio.
Seine Opernlaufbahn führte den vielseitigen Künstler u. a. an das Theater an der Wien, die Volksoper Wien, das New National Theatre Tokio, die Opéra de Dijon, die Oper Leipzig, die Neue Oper Wien, die Oper Chemnitz, die Opernhäuser von Limoges und Caen sowie an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Er war in verschiedenen großen Rollen seines Fachs zu hören, wie z. B. als Papageno, Onegin, Don Giovanni, Belcore, Silvio, Marcello, Graf Almaviva, Harlekin, Falke, Donner, Faninal, Besenbinder oder als Escamillo.

Auch als Interpret zeitgenössischer Opernliteratur hat sich Klemens Sander in kürzester Zeit einen Namen gemacht und feierte unter anderem bei der vielbeachteten Österreichischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest an der Neuen Oper Wien einen großen Erfolg mit seiner eindringlichen Interpretation der Titelpartie.
Bisherige Zusammenarbeit verband ihn mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Kent Nagano, H.K. Gruber, Christophe Rousset, Bertrand de Billy, Jérémie Rhorer, René Jacobs, Helmuth Rilling, Andrés Orozco-Estrada, Stefan Vladar, Thomas Dausgaard und Georges Prêtre.

Von Klemens Sander sind diverse CDs erschienen: 2013 veröffentlichte er sein Debüt- Soloalbum mit Schuberts Schwanengesang und den Seidl Liedern op. 105. Seine zweite Solo- CD, Schuberts Die schöne Müllerin (2016), wurde mit dem Supersonic Award ausgezeichnet und für die International Classical Music Awards nominiert. 2017 erschien sein neues
Album Das Lyrische Intermezzo (gemeinsam mit dem Schauspieler Cornelius Obonya), das mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichnet wurde.