Raphael Bell, Violoncello

Cellist Raphael Bell ist Solocellist der Königlichen Flämischen Philharmonie in Atwerpen und Mitbegründer sowie stellvertretender künstlerischer Direktor des Charlottesville Kammermusikfestivals in seiner Heimatstadt Virginia. Als Kammermusiker hat er bereits in der Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie, auf Schloss Elmau, in der Suntory Hall in Tokio, der Alti Hall in Kyoto, der Berliner Philharmonie, der Alice Tully Hall, der Carnegie Hall und auf Festivals wie den Wiener Festwochen, Ferrara Musica, Ravinia Festival, Verbier Festival, in Aix-en-Provence und Bel-Air gespielt. Er war Mitglied der Prussia Cove-Tour mit Pekka Kuusisto, welche 2007 den Kammermusik-Preis der Königlichen Philharmonischen Gesellschaft in London gewann. Bell kollaborierte weiters mit Musikern wie Steven Isserlis, Marie-Pierre Langlamet, James Ehnes, Miriam Fried und Ivry Gitlis.

Als Solokünstler konzertierte er mit dem Curtis Symphonie Orchester, Aexandria, Hendersonville und Las Cruces Symphonies. Raphael Bell tourte als Mitglied des Mahler Kammerorchesters und des Luzern Festival-Orchesters durch Europa, Asien und Südamerika, und absolvierte Aufnahmen mit diesen Ensembles für das Deutsche Grammophon, Decca, Virgin Classics und ARTE unter den Dirigenten Claudio Abbado und Daniel Harding.

Er ist weiters ständiges Mitglied der Kammermusikgruppe der Solokünstler des Mahler Kammerorchesters. Er spielt regelmäßig im Kammerorchester Europas, und wirkte auf seiner letzte Sony Classical Aufnahme von Porgy und Bess mit Nikolaus Harnoncourt. Raphael Bell genießt aber auch die Arbeit mit befristeten Musikgruppen wie Musica Saecolorum und den John Eliot Garadiners Ensembles, den English Baroque Soloists und dem Orchestra Revolutionaire et Romantique. In Frankreich ist er eingeladener Gastkünstler in La Loingtaine (nahe Fontainebleau), wo er das ganze Jahr über Meisterklassen abhält und ein Mitglied des La Lointaine Trios ist. Er hat zwei Abschlüsse der Juilliard, wo er bei Harvey Shapiro studierte. Weitere wichtige Lehrer waren Steven Isserlis, Mario Brunell und Ferenc Rados.